Tobias Schießl
 - 22. April 2021

Mobile Development Kit – Die Zukunft der Entwicklung hybrider Apps

Überlegen Sie, wie Sie Ihre mobilen Anwendungen im SAP-Umfeld entwickeln können? Bei der Entwicklung von Unternehmensanwendungen gibt es viele Wege, die zum Ziel führen. Eine profitable und zukunftsweisende Variante ist z. B. die Nutzung des Mobile Development Kit. Was sich dahinter verbirgt und welche Benefits sich für Sie daraus ergeben, lesen Sie in diesem Blogbeitrag.

Was ist das Mobile Development Kit?

Mit dem Mobile Development Kit (MDK) können Sie hybride Anwendungen im SAP-Umfeld umsetzen. Hybride Anwendung meint in diesem Kontext, dass aus einer MDK-Anwendung sowohl eine App für Android als auch für iOS erstellt werden kann. Es fällt also kein doppelter Entwicklungsaufwand an. Für die Entwicklung mit dem MDK wird ein deklarativer, metadatenbasierter Ansatz zur Verfügung gestellt. Dadurch können Sie schneller entwickeln, weil Sie häufig verwendete Konzepte einfach einbinden können und Sie nicht jedes Mal manuell entwickeln müssen.

E-Book App-Entwicklung

E-Book: App-Entwicklung

In diesem E-Book erhalten Sie eine Übersicht über die Entwicklung von Enterprise-Apps mit SAPUI5 und OData.

Auf welcher Technologie basiert das Mobile Development Kit?

Das Mobile Development Kit basiert, anders als sein Vorgänger, nicht mehr auf SAPUI5/HTML5. Als technologische Grundlage wird NativeScript verwendet. NativeScript ist ein Open Source Framework, das auf JavaScript und TypeScript basiert. Es werden aber auch populäre Frameworks der Entwicklung, wie z. B. Angular oder Vue, unterstützt. Ein Vorteil des deklarativen Ansatzes ist, dass der Entwickler für einen Großteil der Funktionalitäten keine Vorkenntnisse in diesen Bereichen benötigt. Zudem ähneln die Anwendungen sehr stark bekannten Strukturen von Android und iOS, was dem User ein nativeres Gefühl vermittelt. Neben mobilen Apps können Sie mit dem MDK (Version 5.0) auch eine Web-Variante umsetzen. Der Funktionsumfang ist aktuell noch eingeschränkt. Die Nutzung der Anwendung in einem Fiori Launchpad ist allerdings schon möglich.

Benefits des Mobile Development Kit

  • Der User erhält ein natives Look and Feel
  • Die entwickelten Apps sind offlinefähig
  • Ein Zugriff auf native Handy-Funktionalitäten ist möglich
  • Sie können CRUD-Apps (Create, Read, Update und Delete) schnell entwickeln
  • Zukunftssichere Entwicklung hybrider Apps im SAP-Umfeld

Was sind die Voraussetzungen für die Entwicklung mit dem MKD?

Für die Entwicklung mit dem MDK wird eine aktuelle Entwicklungsumgebung benötigt, also entweder WebIDE, Business Application Studio in der SAP Business Technology Platform oder Visual Studio Code. Für die Verwaltung, Konfiguration sowie als Runtime dienen die Mobile Services der SAP Business Application Technology Platform. Darüber hinaus werden User Verwaltung, Login und Konnektivität abgebildet.

App Lifecycle Services

App Entwickler - Kaufen Sie vom Experten!

So viele mobile App-Ideen und keine Zeit? Sie wollen eine App umsetzen, wissen aber nicht, wie? Unsere App Entwickler beraten Sie und setzen Ihre App-Ideen um. Dabei behalten Sie die volle Kontrolle.

Fazit

Das Mobile Development Kit ist sehr nutzerfreundlich, da es eine starke Ähnlichkeit zu bekannten Strukturen von Android und iOS hat. Obwohl der Funktionsumfang derzeit noch eingeschränkt ist, können Sie schon jetzt das Fiori Launchpad nutzen und auf Handy-Funktionalitäten zugreifen.

Tobias Schießl

Websession: Mobile Development Kit

Sie möchten sich mit diesem Thema genauer auseinandersetzen? Kontaktieren Sie mich gerne und wir vereinbaren eine unverbindliche & kostenlose Websession, um zu schauen, ob Ihr Use Case dafür geeignet ist.

Tobias Schießl

Tobias Schießl

Mein Name ist Tobias Schießl und ich bin begeisterter SAP Consultant im Bereich Mobility. Gerne unterstütze ich Sie bei den Themen mobile Infrastrukturen und App-Entwicklung mit SAPUI5 oder Neptune.

Sie haben Fragen? Kontaktieren Sie mich!



Das könnte Sie auch interessieren

Bei aspektorientierter Programmierung handelt es sich um ein Programmierparadigma, das anstrebt, verschiedene logische Aspekte einer Anwendung getrennt voneinander zu entwerfen, zu entwickeln und zu testen. Hierbei können HTML-Webseiten ebenso als Anwendungen gesehen werden, welche in Zeiten von Web 2.0 ständig […]

weiterlesen

Nach Tagen, Wochen und Monaten der Spekulationen über die Zukunft der Google Glass hat es Google selbst am 15.01.2015 offiziell gemeldet: Das Explorer-Programm wird in seiner bisherigen Form eingestellt und damit verbunden auch der gegenwärtige Verkauf.

weiterlesen

Herausforderungen von mobilen Apps im Unternehmensumfeld Mit der Integration von mobilen Anwendungen bestehen diverse Herausforderungen denen sich Unternehmen stellen müssen. Heutzutage herrscht in Unternehmen eine starke Heterogenität an Anwendungssystemen, Datenbanken und Schnittstellen im Backend.

weiterlesen

Schreiben Sie einen Kommentar

Bitte füllen Sie alle mit * gekennzeichneten Felder aus. Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.





Angebot anfordern
Preisliste herunterladen
Expert Session
Support