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Rico Magnucki
 - 22. Februar 2018

E-Book: App-Entwicklung mit SAPUI5 und OData

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Ob Hotelbuchung, Wetterabfrage oder Taxiruf – für nahezu alles gibt es inzwischen eine App. Auch im Geschäftsleben ist man heute nicht mehr an den PC gefesselt, sondern erledigt seine Aufgaben per Smartphone, Tablet oder Notebook von überall aus. Wir erklären in unserem E-Book, was Sie bei der App-Entwicklung beachten müssen.

Enterprise Apps

Nach zögerlichem Start haben sich mobile Enterprise Apps in Unternehmen weltweit durchgesetzt. Diese verfolgen mit ihrem Einsatz zwei Hauptziele: Verbesserung der Kommunikation zwischen Beschäftigten und mit Kunden sowie Erhöhung der Produktivität.

Sap Fiori Apps

Hohe Produktivität und einfache Kommunikation wünschen sich auch SAP-Anwender in ihrer täglichen Arbeit. So funktionsreich die ERP-Software aus Walldorf ist – für intuitives, einfaches Arbeiten im Sinne o.g. Ziele stand sie bislang nicht.

Um hier eine Trendwende zu schaffen, bedient sich auch SAP seit einiger Zeit der neuen Möglichkeiten aus dem Consumer-Bereich und schafft für seine Business-Software leicht verständliche und zu bedienende Anwenderoberflächen. Das Konzept dahinter heißt SAP Fiori.

Neue Designsprachen und Philosophie

Grundgedanke der neuen Technologie ist die Schaffung eines im Vergleich zu den altbekannten SAP Web Dynpro-Oberflächen völlig neuen Designs für das Arbeiten im ERP-System. Dafür hat SAP seine SAP Fiori Design Guidelines aufgestellt, die wir in unserem E-Book behandeln.

SAPUI5

AnwenderInnen können sowohl Standard-Fiori-Apps individuell ergänzen als auch völlig neue Anwendungen zur Prozessautomatisierung kreieren. Die App-Entwicklung geschieht mit Hilfe von SAPUI5, einem auf HTML5 basierenden OpenSource-Toolset.

Kompatibilitätsregeln

Entwickler von Anwendungen, Funktionen oder Steuerelementen mit oder für OpenUI5 müssen eine Reihe von Kompatibilitätsregeln beachten. Die Regeln gelten sowohl für die Einführung neuer APIs wie für inkompatible Änderungen an bestehenden APIs (bezogen auf Public API).

Vererbung

Das Vererben von OpenUI5-Objekten (z.B. durch den Aufruf von sap.ui.extend auf einem bestehenden Control, um eigene Funktionalität hinzuzufügen) kann die Updatefähigkeit des Codes gefährden. Beim Übersteuern einer OpenUI5-Lifecycle-Methode (z.B. init, exit, onBeforeRendering, onAfterRendering) muss daher sichergestellt werden, dass die Superklassenimplementierung aufgerufen wird.

Abkündigungen

SAP kennzeichnet alte Artefakte in der Regel als solche und erstellt neue, anstatt inkompatible Änderungen vorzunehmen.

Open-Source-Bibliotheken von Drittanbietern

OpenUI5 enthält und verwendet mehrere Open-Source-Bibliotheken von Drittanbietern, wie z.B. jQuery. Diese lassen sich auch von Anwendungen und/oder Custom-Control-Bibliotheken verwenden.

Architektur

Auf der Client-UI-Technologie OpenUI5 entwickelte Apps laufen im Browser auf jedem Endgerät. Greift der Anwender auf eine App zu, wird eine Anfrage an den jeweiligen Server gesendet, um die Anwendung in den Browser zu laden. Abhängig von der Umgebung, in der OpenUI5 eingesetzt wird, können die Bibliotheken oder Anwendungen z.B. auf einem SAP NetWeaver Application Server oder einer SAP Cloud Platform abgelegt werden.

Entwicklungsumgebung

Während man die Oberfläche selbst in SAPUI5 erstellt, werden die eigentlichen OData-Services im Backend mit ABAP programmiert. Die vorgegebenen Klassen lassen hier erweitern, in dem man die entsprechenden Methoden überschreibt. Im besten Fall kommen dafür die Funktionsbausteine (FuBas) und Business Application Programming Interfaces (BAPIs) zum Einsatz.

Für die App-Entwicklung stellen wir Ihnen außerdem Features von SAPUI5 (für Eclipse) und SAP WebIDE vor.

Open Data Protocol (OData)

OData ist ein auf HTTP basierendes Open-Source-Protokoll, das für den strukturierten und technologieunabhängigen Datenaustausch zwischen kompatiblen Softwaresystemen über das Internet verwendet wird. Es ermöglicht die Erstellung von Representational State Transfer (REST)-basierten Datendiensten.

Weitere Themen

Zusätzlich sprechen wir in diesem E-Book über Datenbindung, Fragmente, Testläufe und Service-Implementierungen. Außerdem gibt es einen kleinen Exkurs in die Fiori Mentor App.

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Rico Magnucki

Meine Schwerpunkte liegen im Bereich der mobilen Strategie, der Konzeption und Umsetzung von Offline-Scenarien und der Entwicklung von Apps auf der Neptune UX Platform. Zusätzlich zu diesen technischen Themen verfüge ich über Erfahrungen im Bereich User Experience Design.

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