Simplifier

Low-Code-Plattformen gelten als ideales Mittel, um die Digitalisierung in Unternehmen voranzubringen. F√ľr gro√üe Betriebe eignet sich besonders die Plattform‚ÄĮSimplifier. Mit ihr lassen sich viele Apps ohne aufwendige Entwicklungs-Projekte in kurzer Zeit erstellen. Firmen sparen dadurch nicht nur Ressourcen, sondern optimieren ihre Prozesse entscheidend. Zudem sind sie in der Lage, neue digitale Gesch√§ftsmodelle zu entwickeln.

Die Herausforderung mit der Digitalisierung

Die Digitalisierung erfasst die Wirtschaft immer mehr und bringt in den meisten Fällen viele Vorteile mit sich. Zugleich bemerken Verantwortliche einen weiteren Effekt: Innovationsdruck.

Indem Unternehmen ihre Prozesse immer weiter digitalisieren, verbessern sie diese stetig und bringen dadurch schneller innovativere Produkte auf den Markt. Um konkurrenzf√§hig zu bleiben, m√ľssen Wettbewerber ihre Prozesse ebenfalls voranbringen. Viele Betriebe vernetzen ihre Maschinen deshalb zunehmend und entwickeln neue Applikationen f√ľr ihre Gesch√§ftsprozesse.

Auch ohne IT-Spezialisten individuelle Prozesse optimieren

Firmen, die ihre Prozesse ohne gro√üen Entwicklungsaufwand digitalisieren wollen, greifen dabei h√§ufig auf fertige Software-L√∂sungen zur√ľck. Diese k√∂nnen ein geeignetes Mittel sein, um Standardabl√§ufe abzudecken. Werden Prozesse jedoch individueller, kommen fertige L√∂sungen schnell an ihre Grenzen.

Simplifier Prototyp

In 4 Tagen zur eigenen App: App-Prototyp mit Simplifier

Ihre Mitarbeiter erwarten heutzutage mobiles Arbeiten ‚Äď und Sie m√ľssen reagieren. Nun besteht die Herausforderung in der App-Entwicklung darin, dass oftmals das Knowhow ‚Äď bedingt durch den IT-Fachkr√§ftemangel ‚Äď fehlt und die Entwicklung zum Zeit- und Budgetfresser werden kann. Zudem werden o ...

F√ľr die unkomplizierte Entwicklung firmeneigener Anwendungen eignen sich Low-Code-Plattformen wie‚ÄĮSimplifier. Verantwortliche l√∂sen mit ihnen 2 grunds√§tzliche Herausforderungen: Zum einen sind gut ausgebildete IT-Kr√§fte sehr begehrt und immer schwieriger auf dem Arbeitsmarkt zu finden. Zum anderen frisst die Entwicklung individueller Anwendungen unglaublich viel Zeit.

Low-Code-Plattformen stellen Nutzern jedoch einfache Werkzeuge zur Verf√ľgung, mit denen sie Apps mit vergleichsweise geringen Programmierkenntnissen anfertigen k√∂nnen.‚ÄĮ‚ÄĮSomit werden bereits einzelne Fachabteilungen in die Lage versetzt, geeignete Anwendungen zu einem Gro√üteil selbst zu erstellen. Dies ist auch deshalb sinnvoll, weil Mitarbeiter aus den Fachbereichen die Individualit√§ten der jeweiligen Prozesse besser kennen als Entwickler.

Indem die Abteilungen ihre Apps selbst erstellen, werden Missverst√§ndnisse in der Absprache zwischen ihnen und der IT-Abteilung von Beginn an vermieden. Zugleich h√§lt sich der individuelle‚ÄĮEntwicklungsaufwand mit Low-Code-Plattformen in Grenzen, sodass Betriebe neue Anwendungen schnell und weitestgehend ohne IT-Spezialisten anfertigen k√∂nnen.‚ÄĮDurch die Entwicklung mit Low-Code-Plattformen sparen Entwickler Zeit f√ľr wichtigere Projekte.

Low Code, nicht‚ÄĮNo‚ÄĮCode

Low Code bedeutet nicht, dass Anwender komplett auf eine eigenst√§ndige Programmierleistung verzichten k√∂nnen. Auch solche L√∂sungen stehen Unternehmen auf dem Markt zur Verf√ľgung ‚Äď sie werden als‚ÄĮNo-Code-Plattformen bezeichnet.

Low-Code Plattformen

Wie viel Programm-Code Nutzer einer Low-Code-Plattform selbst anfertigen m√ľssen, h√§ngt vom jeweiligen Projekt ab. In einer Vielzahl der F√§lle k√∂nnen sie Anwendungen zu rund 80 % ohne Programmierkenntnisse erstellen. Zumeist bauen Entwickler jedoch Spezialf√§lle mit einem individuellen Programm-Code in eine App ein.‚ÄĮ‚ÄĮBei Simplifier ist es beispielsweise von Vorteil, Grundkenntnisse in der Webentwicklung (genauer: HTML5 und JavaScript) zu besitzen.¬†¬†

Simplifier‚ÄĮ‚Äď die Grundlage der Digitalisierung

Zu den bekanntesten Low-Code-Plattformen auf dem Markt geh√∂rt‚ÄĮSimplifier. Neben reinen Business-Anwendungen k√∂nnen Nutzer mit der webbasierten Umgebung auch‚ÄĮIoT-Apps (Internet-of-Things-Apps) anfertigen. Solche L√∂sungen dienen unter anderem zur Vernetzung von Anlagen, Maschinen und mobilen Endger√§ten.

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IoT-Apps von‚ÄĮSimplifier‚ÄĮhaben den Vorteil, dass sie sich generell ohne viel Aufwand an andere Systeme anschlie√üen lassen. Neben vorhandenen IT-Systemen sind das zum Beispiel Datenbanken oder Anlagen mit einer Datenkommunikations-Schnittstelle.‚ÄĮAls Entwicklungsbasis von Simplifier dienen Applikationsvorlagen, die Anwender immer wieder an andere Prozesse anpassen k√∂nnen. Somit kann nahezu jedes Unternehmen seine Prozesse verbessern. Zudem k√∂nnen Anwender auch SAP-Apps entwickeln, weil die Plattform Teil des SAP-Universums ist. Simplifier ist eine webbasierte L√∂sung. Daher brauchen Nutzer f√ľr die App-Entwicklung folgende 3 Dinge:

  1. Einen Internetzugang
  2. Ein browserfähiges Endgerät
  3. Eine Simplifier-Instanz

Funktionalitäten

Der Nutzer erstellt mit dem UI Designer intuitive Benutzeroberfl√§chen. Daf√ľr platziert er einfach per Drag & Drop die Widgets (vorkonfigurierte Elemente). Diese sind unter anderem Tabellen oder Buttons. Simplifier bietet Vorlagen an, Nutzer k√∂nnen aber auch eigene Widgets erstellen. Eine weitere Funktion ist das Modulfeature. Hier erstellt der Anwender Module, die er danach auch in anderen Applikationen verwenden kann. Unter Modulen befinden sich unter anderem Checklisten oder Dashboards.

Mithilfe des Process Designers erstellt der Anwender Navigationsschritte sowie Prozesslogiken. Die User Stories definieren dabei wiederverwendbare Prozesse. Diese können von mehreren Entwicklern bearbeitet werden. Anwender können also parallel in mehreren Teams Apps entwickeln.

Konnektoren verbinden das eingesetzte System mit dem Backend.¬† Simplifier stellt daf√ľr unterschiedliche Konnektor-Typen zur Auswahl bereit. Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist das das Testing. Simplifier testet die Anwendung und stellt eine Preview bereit.

Dadurch, dass Simplifier kein Vendor Lock-In hat, k√∂nnen Nutzer offene Webstandards nutzen, externe Cloud-Services integrieren und die Kernfunktionalit√§ten durch Plugins erweitern. Echtzeit-Updates und Over-the-Air erleichtern die Wartung. Zudem k√∂nnen √Ąnderungsw√ľnsche st√§ndig, schnell und flexibel vorgenommen werden. Die hohe Integrationsflexibilit√§t der Low-Code-Plattform sichert bereits get√§tigte Investitionen in allen Systemen und Datenquellen.

In 5 Schritten zur eigenen App

√úber Simplifier erstellen Anwender in folgenden 5 Schritten ihre eigene App:

Konnektor-Auswahl

Zuerst w√§hlen Nutzer einen Konnektor √ľber die Eingabemaske der Plattform aus. √úber den ausgew√§hlten Konnektor greift die fertige App sp√§ter auf die Backend-Systeme und Datenquellen zu.

Design

Simplifier‚ÄĮstellt Nutzern vorgefertigte Elemente zur Verf√ľgung, mit denen sie die Nutzeroberfl√§che ihrer Anwendung designen k√∂nnen. Zu diesen Elementen z√§hlen zum Beispiel Aktions-Leisten oder eine Header-Bar.‚ÄĮDie vorgefertigten Design-Elemente sorgen f√ľr ein einheitliches Erscheinungsbild der verschiedenen Apps, wodurch sich auch die User Experience verbessert.

Prozesskonfiguration

Hierf√ľr eignet sich der Process Designer. Dieses Tool verf√ľgt √ľber ein Process Dashboard, in dem Entwickler wiederverwendbare Prozesse beschreiben. Daher sind Anwender imstande, Prozesslogiken grafisch zu modellieren und in die App zu integrieren.

Testphase

Im vierten Schritt analysiert der Nutzer die App entweder im Simplifier Mobile Client oder in einem Webbrowser. So erkennt er nicht nur Fehler, sondern stellen auch sicher, dass die Anwendung auf jedem Endgerät funktioniert.

Veröffentlichung

Zuletzt m√ľssen Entwickler die Applikation nur noch ver√∂ffentlichen. Simplifier beinhaltet ein Transportsystem, das die Anwendung ins Produktivsystem √ľberstellt. Daf√ľr erstellen Nutzer eine Transport-Datei und laden sie direkt in die Produktivinstanz. Im Anschluss kann jeder autorisierte Mitarbeiter auf die neue App zugreifen.

Mehr als nur eine Entwicklungsplattform

Simplifier bietet Anwendern mehr als nur reine Softwareerstellung. Die Low-Code-Plattform deckt zudem das gesamte Spektrum eines Application Lifecycle Managements (kurz: ALM) ab. ALM umfasst die Kontrolle aller Phasen, die eine Software im Laufe ihrer Lebensdauer durchläuft. Es beinhaltet folgende Phasen:

  1. Anforderungsphase: In der ersten Phase wird der Bedarf ermittelt und die Bestandteile der App festgelegt.
  2. Konzeptionsphase: Die zweite Stufe √ľbersetzt die erste Phase in Funktionalit√§ten und definiert die ben√∂tigte Architektur.
  3. Entwicklungsphase: Hier werden die App und Architektur umgesetzt.
  4. Qualit√§tssicherungsphase: Diese Phase √ľberpr√ľft alle Testszenarien. Bei m√∂glichen Fehlern findet eine R√ľckkoppelungsphase statt.
  5. Product-Release Phase: Die Anwendung wird live geschaltet und veröffentlicht.
  6. Wartungs- und Optimierungsphase: Die letzte Phase ist eigentlich nie abgeschlossen, da die App ständig (und meist im Hintergrund) optimiert und aktualisiert wird.
Das Application Lifecycle Management begleitet eine Anwendung von Anfang an

Abbildung 1: Das Application Lifecycle Management begleitet eine Anwendung von Anfang an (Quelle: Simplifier)

Von der Erstellung √ľber die Verwaltung bis hin zur Wartung: ein vollst√§ndig integriertes ALM begleitet eine Anwendung vom Anfang bis zum Ende. Es behandelt und kombiniert die Entwicklung und den Betrieb einer App gleicherma√üen.

Fazit

Mit Low-Code-Plattformen wie¬†Simplifier¬†verk√ľrzen Unternehmen die Entwicklungszeit von neuen Apps und treiben damit die Digitalisierung voran. Weil bereits Verantwortliche aus den Fachabteilungen neue Anwendungen zu einem Gro√üteil selbst entwerfen k√∂nnen, sind diese in der Regel besser an die jeweiligen Prozesse angepasst.

Dennoch m√ľssen Unternehmen vor der Einf√ľhrung einer Low-Code-Plattform beachten, dass sie nicht komplett auf eine eigenst√§ndige Programmierleistung verzichten k√∂nnen ‚Äď oft bilden Entwickler zum Beispiel Spezialf√§lle mit einem individuellen Code in der App ab. In den meisten F√§llen k√∂nnen Nutzer die Anwendung jedoch bereits zu 80 % √ľber eine Low-Code-Plattform ohne Programmierkenntnisse erstellen.

Zu den meist genutzten Low-Code-Umgebungen geh√∂rt¬†Simplifier. Sie eignet sich nicht nur dazu, reine Business-Apps anzufertigen. Auch¬†IoT-Apps, mit denen Anlagen oder mobile Endger√§te vernetzt werden, lassen sich √ľber¬†Simplifier¬†anfertigen.

Um eine neue Anwendung zu entwickeln, m√ľssen Nutzer 5 Schritte beachten ‚Äď da die individuelle Programmierung dabei entf√§llt, reduziert sich die Entwicklungszeit in vielen F√§llen um das zehnfache.

Haben Sie Interesse an Simplifier? Wir bieten Ihnen eine Simplifier Schulung an, in der Sie die Basics der Low-Code-Plattform kennenlernen. Wir freuen uns √ľber Ihren Kontakt.

Tobias Schießl

Tobias Schießl

Mein Name ist Tobias Schie√ül und ich bin begeisterter SAP Consultant im Bereich Mobility. Gerne unterst√ľtze ich Sie bei den Themen mobile Infrastrukturen und App-Entwicklung mit SAPUI5 oder Neptune.

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