Tobias Schießl
 - 7. April 2020

Simplifier: App-Entwicklung ohne Programmierkenntnisse – Teil 3

Simplifier Administration

Low-Code-Plattformen erleichtern Entwicklungsprojekte enorm. Nutzer können neue Apps fast vollständig mit ihnen entwickeln, ohne selbst programmieren zu müssen. In dieser Blogbeitragsreihe zeige ich Ihnen den Umgang mit einer der meist verwendeten Low-Code-Plattformen: Simplifier. Im ersten Beitrag habe ich Ihnen erklärt, wie Sie ein neues App-Projekt anlegen, im zweiten Beitrag ging es darum, wie Sie das Frontend designen. In diesem Blogbeitrag erkläre ich Ihnen einen weiteren wichtigen Aspekt im Umgang mit Simplifier – die Administration.

User Management leicht gemacht

Um einen neuen Nutzer anzulegen, öffnen Entwickler das Modul „User Management“. Simplifier zeigt ihnen dann eine Benutzerübersicht mit Vor- und Nachnamen sowie Benutzernamen und Ablaufdatum des Benutzerkontos an. 4 Symbole auf der linken Seite geben zudem weitere Details der Nutzer frei und ermöglichen es Entwicklern, das Benutzerkonto zu bearbeiten oder zu löschen.

In 4 Tagen zur eigenen App: App-Prototyp mit Simplifier

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Um einen neuen Benutzer hinzuzufügen, klicken Developer auf das +-Symbol rechts oberhalb der Benutzertabelle. Danach geben sie alle erforderlichen Informationen in die Benutzerdetails ein und weisen dem neuen Benutzerkonto eine Rolle zu. Der Nutzer erhält nun einen Link per E-Mail, mit dem er sich in der App anmelden kann.

Immer das richtige Format mit Datentypen

Über die Kachel „Datentypen“ im Simplifier Dashboard gelangen Entwickler in einen Bereich, in dem sie verschiedenen Datentypen und deren Validierungsregeln definieren können. Dadurch stellen sie sicher, dass die Daten immer im richtigen Format zum Backend-System gelangen und vom Backend-System an die App ausgegeben werden. Damit werden nicht nur Sicherheitsprobleme, sondern auch Speicherprobleme umgangen, die aufgrund falscher Datenformate entstehen.

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Ein weiterer Punkt in der Administration von Simplifier-Anwendungen betrifft Business-Objekte. Über diese entwickeln Nutzer Geschäftslogiken, da sie mit weiteren Simplifier-Artefakten, z. B. Konnektoren, Plugins und anderen Geschäftsobjekten, interagieren können. Business-Objekte lassen sich in verschiedene Apps einsetzen, ohne dass der dafür notwendige Quellcode kopiert werden muss. Entsprechend fördern sie die Wiederverwendbarkeit von Bestandteilen Ihrer Anwendungen.

App-Entwicklung

Abb 1. Indem Nutzer Business-Objekte anlegen, definieren sie Geschäftslogik einer App.

Fazit

Entwickler haben mit den Modulen im Simplifier Dashboard verschiedene Administrationsmöglichkeiten. So können sie zum Beispiel neue Benutzer anlegen oder Geschäftslogiken mithilfe von Business-Objekten entwerfen.

Haben Sie weitere Fragen zum Thema Administration mit Simplifier? Kontaktieren Sie mich gerne persönlich, damit wir Ihr Anliegen klären können. In unserer Schulung zeigen wir Ihnen und Ihren Mitarbeitern zudem den Umgang mit der Low-Code-Plattform im Detail.

Tobias Schießl

Tobias Schießl

Mein Name ist Tobias Schießl und ich bin begeisterter SAP Consultant im Bereich Mobility. Gerne unterstütze ich Sie bei den Themen mobile Infrastrukturen und App-Entwicklung mit SAPUI5 oder Neptune.

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