Tobias Feldherr
25. Juli 2018

Moderne Feldherrenkunst: Enterprise Mobility Strategien

Enterprise Mobility

In vielen Foren, Zeitschriften und auf Kongressen ist immer wieder die Rede von Enterprise Mobility Strategien. Dabei wirkt dieses Mantra wie ein militärisch anmutender Schlachtplan, ohne den der Krieg nicht gewonnen werden kann.

Und genau das legt der Begriff der Strategie auch nahe. Abgeleitet vom altgriechischen στρατηγία, stratēgía meint es „Feldherrentum/Feldherrenkunst“.

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Ihre Systemlandschaft wächst immer weiter und der Bedarf an mobilen Endgeräten wird immer größer?

Nur zu gern geben wir der romantischen Vorstellung nach, moderne Feldherren zu sein, wenn es um die Zukunft unseres Unternehmens geht. Warum auch nicht? Schließlich wird gerade uns Deutschen immer wieder nachgesagt, wir hätten für alles einen Plan. Doch genau hier gilt es, die Unschärfe zu beseitigen und eine klare Abgrenzung zwischen einer Strategie und einem Plan zu schaffen.

Strategie vs. Plan

Sowohl der Plan, als auch die Strategie zielen auf einen zu erreichenden Zustand in der Zukunft ab. Während der Plan eine zeitlich geordnete Abfolge von Daten und Maßnahmen ist, beschreibt eine Strategie Verhaltensweisen zur Zielerreichung. Damit ist die Strategie unterstützende Voraussetzung für die Planbarkeit von Ergebnissen. Die häufig zur Visualisierung der Strategie verwendeten Roadmaps sind ein praktisches Hilfsmittel, das jedoch häufig mit zu engen Zeitrahmen versehen wird. Schnell wird aus einer Roadmap ein Meilensteinplan mit kleinschnittiger Aufteilung und konkreten Ergebnissen. Was ist also zu beachten, damit es nicht zu dieser Verschiebung kommt?

Einer der wichtigsten Aspekte ist, ein Verständnis für diese Abgrenzung zu schaffen. Dabei hilft erneut ein Blick in die Militärgeschichte:

„Strategie ist ein System von Notbehelfen.”
Helmuth Graf von Moltke (1800 – 1891), preußischer Generalfeldmarschall und Heerführer

Zielsichere Enterprise Mobility Strategien

Notbehelfe? Das klingt, als wüssten wir nicht, was zu tun ist – dabei ist genau das Gegenteil der Fall. Es geht nicht darum, 100% reaktiv zu handeln. Vielmehr wird hier die Notwendigkeit von Dynamik und Voraussicht hervorgehoben. Erst die Fähigkeit, flexibel auf Eventualitäten zu reagieren und dabei das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, macht eine Strategie zu einer guten Strategie.

Fazit

Sollten Sie rund um das Thema Enterprise Mobility Management haben, melden Sie sich gerne bei mir und gemeinsam werden wir die Antworten auf Ihre Fragen finden.

Tobias Feldherr

Tobias Feldherr

Als Management & Technologieberater im Bereich Mobility verbinde ich tiefgehende fachliche Expertise mit langjährigem Projektleitungs-Know-How. Diese Kombination liefert mir die Grundlage, meine Kunden-Projekte zum Erfolg zu führen. Gerne unterstütze ich Sie bei den Themen mobile Infrastrukturen und App-Entwicklung mit SAPUI5 oder Low-Code.

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